Erich: Bei CS2 in Sissach führen wir jetzt Vibe Coding Labs durch. Ich bin pragmatisch: Vibe Coding bedeutet, Anwendungen in natürlicher Sprache zu beschreiben statt Code zu tippen.
Dani: Richtig. Andrej Karpathy prägte den Begriff. Es geht darum, sich voll auf den «Vibe» – also das Ziel und das Nutzererlebnis – zu konzentrieren und der KI die Implementierung zu überlassen.
Erich: Für unsere Zuhörer, die keine Informatiker sind: Vibe Coding demokratisiert die App-Entwicklung. Auch ein Marketing-Manager kann so innerhalb von Minuten eine funktionierende interne App skizzieren.
Dani: Das ist der grosse Durchbruch. Man braucht kein technisches Training mehr, um eine Idee visuell erlebbar zu machen. Wir ersetzen langatmige Anforderungsdokumente durch klickbare, funktionale Prototypen.
Erich: Das senkt das Risiko von Fehlentwicklungen massiv. Im Business Case bedeutet das: Wir validieren Hypothesen sofort, statt monatelang auf Konzepte zu warten. Was lernt man konkret in unserem Lab?
Dani: Wir zeigen den Teilnehmern den agentischen Workflow. Man fängt mit einer Vision an, nutzt KI-Agenten zur Planung der Architektur und lässt den Code dann autonom generieren.
Erich: Viele haben Angst, dass sie die Kontrolle verlieren. Wie verhindern wir, dass aus dem schnellen Prototyp eine unwartbare Blackbox wird, die später niemand mehr fixen kann?
Dani: Das ist der Kernpunkt unserer Methode. Vibe Coding ist keine Konkurrenz zur professionellen Entwicklung, sondern deren Beschleuniger. Wir lehren, wo die Grenzen liegen und wann Engineering-Struktur nötig wird.
Erich: Ich sage immer: Ein «Vibe» braucht ein Fundament. Wenn der Prototyp überzeugt, übernehmen wir als Profis den Code, härten die Security und sorgen für die Skalierbarkeit im Unternehmen.
Dani: Exakt. Wir nutzen Tools wie Lovable, um Full-Stack-Ergebnisse zu erzielen. Aber Sicherheitskritische Pfade wie Logins oder Zahlungen müssen immer manuell von Experten geprüft werden.
In unseren Labs in Sissach geht es also um den Reality-Check. Wir zeigen, wie man mit KI-Tools schnell liefert, ohne die langfristige Wartbarkeit der Software zu opfern.
Erich: Genau. Ein Teilnehmer sagte letztens, dass er jetzt erst versteht, wie viel technisches Wissen er eigentlich einsparen kann, wenn er lernt, die richtigen Prompts zu formulieren.
Dani: Es geht um die Kommunikation. Englisch – oder Deutsch – ist die neue Programmiersprache. Wer seine Anforderungen präzise beschreiben kann, gewinnt heute an Geschwindigkeit.
Erich: Wir beobachten eine Produktivitätssteigerung von bis zu 80 % beim Bau von User Interfaces. Das spart Unternehmen enorme Kosten in der frühen Phase eines Projekts und steigert die Qualität der Ergebnisse durch weniger Missverständnisse.
Dani: Das Lab ist auf acht Teilnehmer begrenzt, damit wir wirklich hands-on arbeiten können. Erich, wie sieht ein typischer «Aha-Moment» aus, wenn jemand das erste Mal vibt?
Erich: Wenn sie sehen, dass eine Fehlermeldung einfach zurück in den Chat kopiert wird und die KI den Fehler im nächsten Schritt korrigiert. Das nimmt die Angst vor der Technik.
Dani: Melden Sie sich auf CS2.ch für das nächste Vibe Coding Lab an. Es ist die beste Investition, um die Lücke zwischen Business-Idee und IT-Umsetzung effizient zu schliessen.
Erich: Und man braucht wirklich keine Vorkenntnisse. Wir holen jeden dort ab, wo er steht – vom neugierigen Einsteiger bis zum erfahrenen Projektleiter, der schneller werden will.
Dani: Vibe Coding ist unsere Prototyping-Superkraft. Ich freue mich auf viele spannende Ideen, die wir gemeinsam im Lab in Sissach zum Leben erwecken werden.