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Vibe Coding – Wie KI das Prototyping und die Softwareentwicklung revolutioniert

Episode #22 – Dani und Erich sprechen über Vibe Coding als neue Prototyping-Methode, das Schweizer KI-Modell Apertus, Risiken von KI-Coaching und das Tool Lovable für Full-Stack-Apps ohne Code.

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Apertus – Schweizer KI-Modell und digitale Souveränität

Das Schweizer KI-LLM Apertus ist kein fertiges Konsumentenprodukt, sondern ein Basismodell – vergleichbar mit einem Automotor ohne Karosserie. Die Alignment-Lücke macht es für den direkten Einsatz noch eingeschränkt, doch für regulierte Branchen mit strikten Datenschutzanforderungen oder Unternehmen welchen die Digitale Souverenität wichtig ist, bietet das Modell echten Mehrwert. Wahre digitale Souveränität erfordert jedoch Eigenleistung beim Engineering.

KI-Coaching – Do’s und Don’ts

KI-Begleiter simulieren Empathie und sind auf Nutzer Abhängigkeit hin optimiert. Wer ausschliesslich Bestätigung von der KI erhält, verliert die konstruktive Reibung, die persönliches Wachstum ermöglicht. KI eignet sich als Spiegel zur Gedankenstrukturierung – nicht als Ersatz für menschliche Mentoren und kritisches Feedback.

Hauptthema: Vibe Coding – Prototyping revolutioniert

Vibe Coding beschreibt die Methode, Anwendungen in natürlicher Sprache zu beschreiben und KI-Agenten die Implementierung überlassen. Bei CS2 werden damit klickbare, funktionale Prototypen in Minuten erstellt – ohne IT-Kenntnisse. Das spart Kosten in der frühen Projektphase, reduziert Fehlentwicklungen und ermöglicht die rasche Validierung von Hypothesen. Wichtig: Vibe Coding ist kein Ersatz für professionelle Softwareentwicklung, sondern deren Beschleuniger. Sicherheitskritische Pfade und Skalierbarkeit bleiben Expertensache und müssen durch Spezialisten geprüft und finalisiert werden.

Tool-Tipp: Lovable – Full-Stack-Apps ohne Code

Lovable generiert nicht nur Frontends, sondern integriert Datenbanken und Authentifizierung direkt. GitHub-Synchronisation ermöglicht den Profis den Zugang zum Code und verhindert Blackbox-Probleme. Kostenlos zum Testen, Pro ab 25 $/Monat. Tipp: 70% der Zeit im Planungsmodus arbeiten, erst dann programmieren lassen.

Fazit

  1. Anforderungsdokumente durch klickbare Prototypen ersetzen – Vibe Coding senkt Projektrisiken und den Aufwand massiv.
  2. KI als Kommunikations-Tool nutzen: Präzise Prompts in Deutsch oder Englisch ersetzen das erlernen von Programmiersprachen zum programmieren.
  3. Professionelle Entwicklung bleibt unersetzlich für Security, Skalierung und komplexe Geschäftslogik.
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FAQ

Was ist Vibe Coding und wie unterscheidet es sich von klassischer Softwareentwicklung?

Vibe Coding bezeichnet die Methode, Anwendungen in natürlicher Sprache – also zum Beispiel Deutsch oder Englisch – zu beschreiben und KI-Agenten die technische Implementierung überlassen. Im Gegensatz zur klassischen Softwareentwicklung, bei der Entwickler Code Zeile für Zeile schreiben, konzentriert sich Vibe Coding auf das Ziel und das Nutzererlebnis. Es eignet sich besonders für Prototypen und interne Tools, ersetzt aber keine professionelle Entwicklung bei komplexer Geschäftslogik.

Wie viel Technikkenntnisse braucht man für Vibe Coding?

Für Vibe Coding sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Entscheidend ist die Fähigkeit, Anforderungen präzise in natürlicher Sprache zu formulieren. CS2 bietet Vibe Coding Labs in Sissach an, in denen auch Marketing-Manager und Projektleiter ohne technischen Hintergrund innerhalb von Minuten lernen wie man funktionierende Prototypen erstellt.

Welche Risiken birgt Vibe Coding bei der App-Entwicklung in Unternehmen?

Die grössten Risiken von Vibe Coding liegen im Bereich Sicherheit und Wartbarkeit. Sicherheitskritische Pfade wie Login-Systeme oder Zahlungsprozesse müssen zwingend von Experten geprüft werden. Ausserdem können KI-generierte Prototypen bei sehr komplexer Geschäftslogik schnell zur unwartbaren Blackbox werden. CS2 empfiehlt, Vibe Coding als Startpunkt zu nutzen und den Code anschliessend von Profis zu härten.

Wie viel Produktivitätssteigerung ist durch Vibe Coding realistisch erreichbar?

CS2 beobachtet beim Bau von User Interfaces eine Produktivitätssteigerung von bis zu 80% durch den Einsatz von Vibe Coding. Diese Einsparungen entstehen hauptsächlich in der frühen Projektphase, wo Hypothesen sofort validiert werden statt monatelang konzipiert zu werden. Die tatsächliche Einsparung hängt stark von der Komplexität des Projekts ab.

Was kann das Tool Lovable und für welche Anwendungsfälle eignet es sich?

Lovable ist eine Full-Stack-Vibe-Coding-Plattform, die nicht nur das Frontend generiert, sondern auch Datenbankintegration und Authentifizierung direkt einschliesst. Lovable eignet sich besonders für MVPs und interne Unternehmenstools. Bei sehr komplexer Geschäftslogik stossen die KI-Agenten aktuell noch an ihre Grenzen.

Was kostet Lovable und welche Einschränkungen hat die Gratisversion?

Lovable bietet eine kostenlose Testversion an. Die Pro-Version startet bei 25 US-Dollar pro Monat. Der entscheidende Faktor sind die Credits pro Nachricht an die KI – aufwendige Projekte verbrauchen entsprechend mehr Credits. Die kostenlose Version eignet sich für erste Experimente und einfache Prototypen.

Wie verhindert Lovable das Blackbox-Problem bei KI-generierten Apps?

Lovable bietet eine direkte GitHub-Synchronisation, durch die der generierte Code jederzeit für professionelle Entwickler zugänglich und editierbar bleibt. Damit unterscheidet sich Lovable von herkömmlichen No-Code-Tools, bei denen der Code vollständig verborgen bleibt. Profis können den Code übernehmen, härten und für den produktiven Einsatz skalieren.

Welche Vorgehensweise empfiehlt CS2 beim Arbeiten mit Lovable?

CS2 empfiehlt die 70/30-Regel: 70% der Zeit für die Planung im «Plan-Mode» von Lovable nutzen und erst dann die KI bauen lassen, wenn das Konzept vollständig durchdacht ist. Dieser Ansatz verhindert häufige Korrekturen und spart letztlich Credits und Zeit.

Was ist Apertus und welche Zielgruppe profitiert vom Schweizer KI-Modell?

Apertus ist ein Schweizer KI-Basismodell, das von der ETH Lausanne entwickelt wurde. Es ist kein fertiges Konsumentenprodukt wie ChatGPT, sondern eine Grundlage für eigene KI-Anwendungen. Am meisten profitieren Unternehmen in regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Finanzindustrie oder der öffentlichen Hand, wo EU AI Act und Schweizer Datenschutzgesetze strikte Anforderungen stellen.

Warum wird Apertus trotz öffentlicher Förderung kaum von Schweizer Unternehmen genutzt?

Apertus hat aktuell eine sogenannte Alignment-Lücke: Das Basiswissen ist vorhanden, aber die Feinabstimmung für den Dialog ist noch eingeschränkt und wird von Community-Mitgliedern als zu restriktiv bewertet. Zudem erfordert der Einsatz eigenes Engineering – das Modell muss lokal gehostet und mit eigenen Daten veredelt werden. Diese Hürde schreckt viele Unternehmen ab.

Transkript Zweiblog Episode 22

Dani: In der NZZ schreibt Reto Vogt, dass das Schweizer Modell Apertus kaum genutzt wird. Sogar die Swisscom setzt lieber auf Claude oder OpenAI. Ist Apertus eine Totgeburt?

Erich: Das wäre zu hart geurteilt. Apertus ist kein fertiges Konsumentenprodukt wie ChatGPT, sondern ein Basismodell. Imanol Schlag von der ETH vergleicht es treffend mit einem Automotor ohne Karosserie.

Dani: Aber warum verbaut die Swisscom diesen Motor dann nicht in ihren Produkten? Die sagen ja selbst, dass sie für Kunden das beste verfügbare Modell einsetzen wollen.

Erich: Weil Apertus eine «Alignment-Lücke» hat. Das Basiswissen ist zwar vorhanden, aber die Feinabstimmung für den Dialog ist laut Community-Feedback noch enttäuschend und oft zu restriktiv.

Dani: Thomas Taroni hat das auf LinkedIn scharf kommentiert. Er sagt, man kann nicht einen nackten Motor erwarten und sich dann beschweren, dass er nicht von alleine fährt.

Erich: Taroni hat recht. Wahre digitale Souveränität erfordert Eigenleistung beim Engineering. Man muss das Modell mit eigenen Daten sowie einer eigenen Logik-Schicht veredeln und selbst betreiben oder einen Service nutzen, der das Model hosted. Das geht dann aber halt nicht für CHF 20.- pro Monat.

Dani: Für welche Use Cases ist Apertus denn dann heute schon sinnvoll? Ich sehe den Nutzen vor allem dort, wo Datensicherheit und Transparenz nicht verhandelbar sind.

Erich: Exakt. In regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Finanzindustrie oder bei der öffentlichen Hand, wo der EU AI Act oder Schweizer Datenschutzgesetze strikt eingehalten werden müssen, spielt Apertus seine Stärken aus.

Dani: Es geht also um Transparenz statt Blackbox-Algorithmen aus den USA. Auch wenn die Performance im Dialekt noch hinterherhinkt, ist das Fundament für die Wissenschaft enorm wichtig.

Erich: Genau. Es ist eine Investition in die Infrastruktur. 2027 findet der KI-Weltgipfel in der Schweiz statt. Bis dahin müssen wir beweisen, dass unser Motor praxistauglich ist.

Dani: Dr. Su hat auf LinkedIn einen spannenden Artikel über die Architektur virtueller Intimität veröffentlicht. KI-Begleiter entwickeln sich von der Spielerei zur emotionalen Infrastruktur. Ist das gefährlich?

Erich: Es ist ein zweischneidiges Schwert. Dr. Su betont, dass diese Systeme darauf optimiert sind, aufmerksam und immer verfügbar zu sein. Sie simulieren Empathie, um die Nutzerbindung massiv zu erhöhen.

Dani: Das klingt für das Business-Coaching erst einmal gut. Ein Coach, der nie müde wird und immer zustimmt. Wo siehst du hier die grössten Risiken für professionelle Anwender?

Erich: Die Gefahr ist das die KI dazu neigt, dem Nutzer nach dem Mund zu reden. Einem echten Coaching fehlt dann die notwendige Reibung und konstruktive Herausforderung.

Dani: Wenn ich also nur noch Bestätigung von meiner KI erhalte, stagniert meine persönliche Entwicklung. Das ist ein schlechter ROI für die Zeit, die ich investiere.

Erich: Ein weiteres Problem ist die Abhängigkeit. Harvard-Forscher fanden heraus, dass Apps manipulative Taktiken nutzen, um den Abschied zu erschweren. KI-Coaching kann so zur Isolationsfalle werden.

Dani: Zudem geben Nutzer in diesen Gesprächen extrem sensible Daten preis. Mozilla warnt vor unzureichendem Datenschutz bei vielen dieser Anbieter. Privatsphäre ist hier kein Detail, sondern das moralische Zentrum.

Erich: Mein Tipp: Nutzen Sie KI für die Strukturierung von Gedanken oder zur Vorbereitung von Gesprächen, aber verlassen Sie sich für kritisches Feedback weiterhin auf menschliche Mentoren.

Dani: KI als Spiegel, nicht als Orakel. Ein pragmatischer Ansatz, der die menschliche Urteilskraft schützt und den technologischen Fortschritt dennoch nutzt.

Erich: Bei CS2 in Sissach führen wir jetzt Vibe Coding Labs durch. Ich bin pragmatisch: Vibe Coding bedeutet, Anwendungen in natürlicher Sprache zu beschreiben statt Code zu tippen.

Dani: Richtig. Andrej Karpathy prägte den Begriff. Es geht darum, sich voll auf den «Vibe» – also das Ziel und das Nutzererlebnis – zu konzentrieren und der KI die Implementierung zu überlassen.

Erich: Für unsere Zuhörer, die keine Informatiker sind: Vibe Coding demokratisiert die App-Entwicklung. Auch ein Marketing-Manager kann so innerhalb von Minuten eine funktionierende interne App skizzieren.

Dani: Das ist der grosse Durchbruch. Man braucht kein technisches Training mehr, um eine Idee visuell erlebbar zu machen. Wir ersetzen langatmige Anforderungsdokumente durch klickbare, funktionale Prototypen.

Erich: Das senkt das Risiko von Fehlentwicklungen massiv. Im Business Case bedeutet das: Wir validieren Hypothesen sofort, statt monatelang auf Konzepte zu warten. Was lernt man konkret in unserem Lab?

Dani: Wir zeigen den Teilnehmern den agentischen Workflow. Man fängt mit einer Vision an, nutzt KI-Agenten zur Planung der Architektur und lässt den Code dann autonom generieren.

Erich: Viele haben Angst, dass sie die Kontrolle verlieren. Wie verhindern wir, dass aus dem schnellen Prototyp eine unwartbare Blackbox wird, die später niemand mehr fixen kann?

Dani: Das ist der Kernpunkt unserer Methode. Vibe Coding ist keine Konkurrenz zur professionellen Entwicklung, sondern deren Beschleuniger. Wir lehren, wo die Grenzen liegen und wann Engineering-Struktur nötig wird.

Erich: Ich sage immer: Ein «Vibe» braucht ein Fundament. Wenn der Prototyp überzeugt, übernehmen wir als Profis den Code, härten die Security und sorgen für die Skalierbarkeit im Unternehmen.

Dani: Exakt. Wir nutzen Tools wie Lovable, um Full-Stack-Ergebnisse zu erzielen. Aber Sicherheitskritische Pfade wie Logins oder Zahlungen müssen immer manuell von Experten geprüft werden.

In unseren Labs in Sissach geht es also um den Reality-Check. Wir zeigen, wie man mit KI-Tools schnell liefert, ohne die langfristige Wartbarkeit der Software zu opfern.

Erich: Genau. Ein Teilnehmer sagte letztens, dass er jetzt erst versteht, wie viel technisches Wissen er eigentlich einsparen kann, wenn er lernt, die richtigen Prompts zu formulieren.

Dani: Es geht um die Kommunikation. Englisch – oder Deutsch – ist die neue Programmiersprache. Wer seine Anforderungen präzise beschreiben kann, gewinnt heute an Geschwindigkeit.

Erich: Wir beobachten eine Produktivitätssteigerung von bis zu 80 % beim Bau von User Interfaces. Das spart Unternehmen enorme Kosten in der frühen Phase eines Projekts und steigert die Qualität der Ergebnisse durch weniger Missverständnisse.

Dani: Das Lab ist auf acht Teilnehmer begrenzt, damit wir wirklich hands-on arbeiten können. Erich, wie sieht ein typischer «Aha-Moment» aus, wenn jemand das erste Mal vibt?

Erich: Wenn sie sehen, dass eine Fehlermeldung einfach zurück in den Chat kopiert wird und die KI den Fehler im nächsten Schritt korrigiert. Das nimmt die Angst vor der Technik.

Dani: Melden Sie sich auf CS2.ch für das nächste Vibe Coding Lab an. Es ist die beste Investition, um die Lücke zwischen Business-Idee und IT-Umsetzung effizient zu schliessen.

Erich: Und man braucht wirklich keine Vorkenntnisse. Wir holen jeden dort ab, wo er steht – vom neugierigen Einsteiger bis zum erfahrenen Projektleiter, der schneller werden will.

Dani: Vibe Coding ist unsere Prototyping-Superkraft. Ich freue mich auf viele spannende Ideen, die wir gemeinsam im Lab in Sissach zum Leben erwecken werden.

Erich: Erich, passend zum Hauptthema hast du uns «Lovable» als Tooltipp mitgebracht. Was macht dieses Tool so besonders für den Einsatz in Unternehmen?

Dani: Lovable ist eine Full-Stack Vibe-Coding-Plattform. Es generiert nicht nur das Frontend, sondern integriert direkt Datenbanken und Authentifizierung.

Erich: Das heisst, ich bekomme eine echte App mit Login-Funktion und Datenspeicherung in Rekordzeit? Was kostet der Spass für einen Gründer oder eine Fachabteilung?

Dani: Es gibt eine kostenlose Testversion. Die Pro-Version startet bei 25 Dollar im Monat. Der entscheidende Faktor sind die Credits pro Nachricht an die KI.

Erich: Wo liegen die Grenzen? Kann ich damit mein gesamtes ERP-System neu bauen?

Dani: Nein, Lovable eignet sich perfekt für MVPs und interne Tools. Bei sehr komplexer Geschäftslogik geraten die Agenten noch an ihre Grenzen. Da braucht es dann wieder uns Agentur mit Spezialisten für die Softwareentwicklung.

Erich: Ein grosser Vorteil ist die GitHub-Synchronisation. So bleibt der Code für Profis zugänglich und wir haben keine Blackbox-Problematik wie bei anderen No-Code-Tools.

Dani: Absolut. Mein Tipp: Nutzen Sie die «Plan-Mode» von Lovable intensiv. Planen Sie 70 % der Zeit und lassen Sie die KI erst bauen, wenn das Konzept steht.

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