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Native Apps direkt aus dem Web
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Native Apps direkt aus dem Web

Das Projekt mit unserer langjährigen Kundin ERNE hat uns dazu gebracht, innovative Wege zu gehen und in neue Bereiche vorzudringen. Im hinteren Teil dieses Magazins können Sie mehr über diese Referenz erfahren. In diesem Artikel beschreiben wir wichtige Hintergründe, unsere Herangehensweise und spannende Aspekte rund um das Thema Mitarbeiter-App.

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Was muss eine Mitarbeiter-App können?

Der naheliegendste Anwendungsfall einer Mitarbeiter-App ist die interne Kommunikation. Unternehmen sollten deshalb nach Funktionen Ausschau halten, die nicht nur eine einfache Veröffentlichung und Zusammenführung von Unternehmens-News, sondern auch Interaktivität und den Austausch mit den Mitarbeitern fördern.

Die meisten Mitarbeiter-Apps am Markt sind Stand-Alone-Lösungen. Eine Übersicht über das Angebot in diesem Bereich finden Sie im folgenden Artikel. Für uns war jedoch wichtig, auf bestehende Strukturen aufzubauen. Da lag auf der Hand, mit dem bewährten Content Management System TYPO3 zu arbeiten.

Komplexe Anforderungen

Wir wollten eine flexible Lösung, die über alle Geräte und Kanäle hinweg funktioniert. Etwas, das sich nahtlos in eine Microservices-Architektur einfügt und die Effizienz und Zusammenarbeit in jeder Phase fördert. Wir haben deshalb unter anderem folgende Parameter festgelegt:

  • Die Lösung muss "hybrid" sein und sich nahtlos in eine Microservices-Architektur einfügen
  • Sie muss die Wiederverwendung von Inhalten fördern
  • Sie muss Geräte- und Branchen-unabhängig sein
  • Sie muss den Workflow von Inhalten intelligent verwalten
  • Sie muss skalierbar sein.

TYPO3-to-App

Mit dieser Herangehensweise dient die Mobile App als Grundgerüst, in der das Mobile-optimierte Frontend aus TYPO3 geladen wird. Inhalte, Funktionen und Aussehen der Seiten aus TYPO3 können so weiterverwendet und mit ausgewählten Mobile-spezifischen Merkmalen ergänzt werden.

Was bedeutet das konkret? Bis auf eine Ausnahme wird damit die TYPO3-Web-Ansicht 1:1 weiterverwendet. Header und Footer der Web-Ansicht werden nicht angezeigt, wenn die TYPO3-Seite von der Mobile App aus aufgerufen wird. Beim Einbetten der TYPO3-Web-Ansicht werden auch keine Browser-typischen Elemente wie Adresszeile, Aktualisieren-Button oder ähnliches angezeigt.

So hat der Benutzer weiterhin den Eindruck, in der Mobile App zu sein, obwohl ihm eigentlich Ansichten aus der Mobile-Website angezeigt werden. Dieses Konzept ermöglicht es, Mobile-App-Technologien zu nutzen (wie Push-Benachrichtigungen) und trotzdem flexibel und wirtschaftlich zu bleiben.

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Bestechende Funktionalität

Nachdem wir kurz umrissen haben, wie das technische Konzept funktioniert, können wir nun noch genauer auf die damit verbundenen Vorteile eingehen:

  • Das System ist mit Sinlge Sign-On zu erreichen, die Daten werden dabei direkt aus dem Active Directory gezogen.
  • Content lässt sich mehrfach nutzen, muss aber nur einmal erfasst werden. Genau so, wie Sie es bereits von einem hochwertigen CMS gewöhnt sind.
  • Mitarbeitende können selbstverständlich mit Push-Nachrichten informiert werden – eine der Grundanforderungen im Bereich Mitarbeiter-App.
  • Posts, wie wir das aus den sozialen Medien kennen, lassen sich kommentieren, egal ob man sich am Computer im Büro befindet oder unterwegs am Smartphone eingeloggt ist. Alle Informationen sind immer einmalig vorhanden und müssen deswegen auch nicht erst synchronisiert werden.
  • Internet, Intranet, Extranet – alle Bereiche werden aus dem gleichen Universum gespiesen. So entstehen keine Parallelwelten, die permanent abgeglichen werden müssen.
  • Die Entwicklung ist als Investition zu sehen. Sie mag auf den ersten Blick grösser scheinen als die marktüblichen sechs Franken pro Mitarbeiter und Monat. Der grosse Aufwand muss nur einmal betrieben werden, da das System integrativ und skalierbar realisiert wird.

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