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Digital Marketing Trends 2026 für die Schweiz

Dani und Erich starten ins Jahr 2026 und sprechen über Temu und Schweizer Händler, neue Marketing-Studien, KI-Strategien, Regulierung, Datenschutz, Cybersecurity sowie einen Ausblick auf die wichtigsten Digital- und IT-Themen für KMUs im Jahr 2026.

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News

Schweizer Händler auf Temu

Trotz Kritik an Temu sind erste Schweizer Händler auf der Plattform aktiv. Temu verfolgt ein Local-to-Local-Programm mit lokalen Anbietern, um Sortiment und Lieferzeiten zu verbessern. Für Händler ist Temu wegen der grossen Reichweite attraktiv, birgt aber Reputationsrisiken und verstärkt den Preisdruck auf Qualität und Service.

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State of Marketing Europa 2026

Eine neue Studie zeigt: Marketing muss Vertrauen, Wirkung und Branding neu denken. Marken sollen wieder emotionale Anker werden. Trotz angespannter Wirtschaft steigen Marketing-Budgets. Gleichzeitig wird KI als wichtig erkannt, aber noch zu wenig konsequent eingesetzt. Der Druck auf messbaren Marketing-ROI nimmt stark zu.

Hauptthema

Der Ausblick auf 2026 zeigt grosse Herausforderungen für Schweizer KMUs: Fachkräftemangel, steigender Wettbewerbsdruck und neue Regulierungen. Der Fokus liegt auf strategischem KI-Einsatz, Automatisierung, AI-Governance, Datenschutz, Zero-Trust-Sicherheit und einer klaren Priorisierung von Projekten mit messbarem Nutzen.

Fazit

  1. Qualität, Service und Vertrauen sind zentrale Differenzierungsmerkmale gegenüber Billiganbietern.
  2. KI muss 2026 strategisch und messbar eingesetzt werden, vor allem zur Effizienzsteigerung und Automatisierung.
  3. Datenschutz, AI-Governance und Cybersecurity sind Chefsache und entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von KMUs.

Tooltipp

Google hat neue Erklärvideos zur Google Search Console und zu Search Console Insights veröffentlicht. Die Search Console dient als technisches SEO-Cockpit, während Insights verständlich zeigt, welche Inhalte gut performen. Ideal für KMUs, Redakteure und Marketer, um Sichtbarkeit und Content-Erfolg besser zu verstehen.

31:42min
Agentic Shopping Update mit ChatGPT und KI-SEO
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Agentic Shopping Update mit ChatGPT und KI-SEO

Episode #16 – Dani und Erich sprechen darüber wie der neue Google-KI-Modus die SEO-Welt auf den Kopf stellt, warum Datenqualität wichtiger wird als klassischer Content – und wie KI-Agenten schon bald selbstständig für uns einkaufen. Dazu gibt es ein Update zu Agentic Commerce, spannende Beispiele aus den USA und klare Empfehlungen, wie Unternehmen sich jetzt auf die KI-Zukunft vorbereiten sollten.
27:08min
Welche Funktionen benötigt ein modernes CMS - Teil 2/2
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Welche Funktionen benötigt ein modernes CMS - Teil 2/2

Episode #15 – Dani und Erich sprechen über 2 neue Schweizer Studien. Was beschäftigt Onlinehändler in der Schweiz, eine Studie der FHNW und welchen Einfluss hat KI auf den Schweizer Arbeitsmarkt eine Studie des KOF der ETHZ. Zum Abschluss stellen wir ein Tool zum prüfen von strukturierten Daten vor.
40:20min
Welche Funktionen benötigt ein modernes CMS - Teil 1/2
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Welche Funktionen benötigt ein modernes CMS - Teil 1/2

Episode #14 – Dani und Erich sprechen über die neuesten KI-Funktionen von Google, das E-Commerce-Stimmungsbarometer 2025 der Post und was ein modernes CMS heute leisten muss. Zudem stellen sie ein hauseigenes SEO-Tool vor, das den Alltag vieler Marketer erleichtert!

Schweizer Handel und die Plattform Temu

Welche Strategien helfen Schweizer KMU gegen den Preisdruck durch chinesische Plattformen?

Schweizer KMU können gegen den Preisdruck bestehen, indem sie sich durch hohe Qualität, Zuverlässigkeit bei der Lieferung und einen exzellenten Kundenservice differenzieren. Lokale Vorteile wie persönliche Beratung in der Landessprache, klare Garantieleistungen und eine unkomplizierte Retourenabwicklung fördern zudem nachhaltig das Vertrauen der Konsumenten.

Warum treten Schweizer Händler trotz Kritik dem "Local-to-Local-Programm" von Temu bei?

Schweizer Händler nutzen das "Local-to-Local-Programm" von Temu, um von der enormen Reichweite der Plattform zu profitieren und einen attraktiven Umsatzkanal im Tieferpreissegment zu erschliessen. Die Teilnahme ermöglicht zudem schnellere Lieferzeiten direkt aus der Schweiz, wodurch die langen Versandwege aus China entfallen.

Marketing-Trends und Branding 2026

Wie entwickeln sich die Marketing-Budgets und der ROI-Druck im Jahr 2026?

Die Marketing-Budgets werden laut Umfragen bei 72 % der Marketingleiter steigen, obwohl die allgemeine Wirtschaftslage angespannt bleibt. Gleichzeitig steigt der Druck auf den Marketing-ROI massiv an, da jede Investition gegenüber der Geschäftsleitung präzise gerechtfertigt werden muss.

Welche Rolle spielt das Branding laut der McKinsey-Studie "State of Marketing" für das Jahr 2026?

Das Branding wird im Jahr 2026 zur Top-Priorität für Marketingleiter, da Marken in einer zunehmend globalisierten und digitalen Welt als emotionaler Anker für Konsumenten dienen. Durch Authentizität und interaktives Branding soll ein echter Dialog mit den Kunden aufgebaut werden, um langfristiges Wachstum und Vertrauen zu sichern.

Künstliche Intelligenz und Digitale Transformation

Welche Anforderungen stellt der EU AI Act ab August 2026 an Schweizer Unternehmen?

Der EU AI Act verpflichtet Schweizer Unternehmen, die Kunden im EU-Raum bedienen, ihre KI-Nutzung zu inventarisieren, einer Risikobewertung zu unterziehen und umfassende Dokumentationspflichten zu erfüllen. Zudem besteht eine Kennzeichnungspflicht für generative KI-Outputs wie Texte, Bilder oder Videos.

Welche Prozesse in der KMU-Administration bieten den schnellsten Return on Investment durch KI?

Regelbasierte Prozesse wie das Rechnungsmanagement, die Lagerverwaltung und die automatisierte Korrespondenz bieten durch KI-Automatisierung das schnellste Potenzial für Kosteneinsparungen. In diesen Bereichen lassen sich Effizienzsteigerungen von 25 bis 40 % bei vergleichsweise geringem Risiko erzielen.

Wie können Unternehmen KI-Agenten (Agentic AI) zur Effizienzsteigerung einsetzen?

Unternehmen nutzen KI-Agenten über einfache Chatbots hinaus, um komplexe Workflows zu automatisieren und KI-gestützte Entscheidungen innerhalb der Organisation zu treffen. Der Fokus liegt dabei auf der präzisen Automatisierung spezifischer Aufgaben in der Tiefe, anstatt KI nur oberflächlich in der Breite einzusetzen.

Datenschutz und IT-Infrastruktur

Welche Risiken bestehen für Schweizer Unternehmen bei der Nutzung von US-Cloud-Diensten?

Die Nutzung von US-amerikanischen Cloud-Diensten birgt das Risiko, dass US-Behörden basierend auf dem Cloud Act Zugriff auf Daten verlangen können, die auf deren Servern lagern. Private Cloud-Lösungen mit Standort in der Schweiz gelten daher als sicherere Wahl, um die Datensouveränität und die Einhaltung des revidierten Schweizer Datenschutzgesetzes zu garantieren.

Was bedeutet das "Zero Trust"-Prinzip für die Cybersicherheit von Schweizer KMU?

Das "Zero Trust"-Prinzip in der IT-Architektur bedeutet, dass grundsätzlich keinem Zugriff – ob intern oder extern – blind vertraut wird und jede Verbindung kontinuierlich verifiziert werden muss. Als wesentliche Einstiegsmassnahme gilt die konsequente Implementierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zum Schutz gegen Phishing und Ransomware.

Warum ist Server-Side-Tracking für die Erfolgsmessung im Marketing 2026 essenziell?

Server-Side-Tracking ist notwendig, um Browser-Blockaden von Safari oder Firefox sowie Ad-Blocker zu umgehen und weiterhin saubere Daten für die ROI-Berechnung zu erhalten. Da herkömmliche Third-Party-Cookies zunehmend an Zuverlässigkeit verlieren, stellt diese Technik die Messbarkeit des Werbeerfolgs (ROAS) sicher.

Google Search Console & Insights

Wo finden Nutzer die neuen Erklärvideos von Google zu diesen Analyse-Tools?

Google hat eine aktualisierte Playlist auf YouTube veröffentlicht, die in kurzen Videos von etwa 6 bis 10 Minuten Länge die Funktionsweise der Search Console und der Insights-Statistiken erklärt. Diese Videos dienen dazu, die Sichtbarkeit der eigenen Webseite in der Suche besser einzuordnen und technische sowie inhaltliche Daten optimal zu nutzen.

Wie unterstützen die Search Console Insights (Statistik) die Erstellung von Inhalten?

Die Search Console Insights zeigen konkret auf, welche Beiträge in den letzten 28 Tagen oder drei Monaten besonders gut performt haben und welche Inhalte gerade im Trend liegen. Das Tool bietet erklärende Hinweise zur Verbesserung der Inhalte, ohne dass der Nutzer ein ausgewiesener SEO-Experte sein muss.

Welche technischen Informationen liefert die Google Search Console für Webseitenbetreiber?

Die Google Search Console gibt Aufschluss darüber, ob Google bestimmte Seiten findet und indexiert oder ob technische Fehler bei der Indexierung vorliegen. Zudem lässt sich darin detailliert analysieren, für welche spezifischen Keywords eine Webseite in den Suchergebnissen angezeigt wird.

Was ist der Hauptunterschied zwischen der Google Search Console und den Search Console Insights?

Die Google Search Console fungiert als technisches Cockpit und "Maschinenraum", um die Indexierung, Fehler und die detaillierte Performance einer Webseite in der Google-Suche zu überwachen. Im Gegensatz dazu dienen die Search Console Insights (auf Deutsch "Statistik" genannt) als eine Art "Content-Tagebuch", das komplexe Daten verständlich aufbereitet, um Redakteuren und Bloggern zu zeigen, ob ihre Inhalte bei der Zielgruppe ankommen.

Transkript Zweiblog Episode 17

Dani: Neues Jahr, neues Glück. 2026 ist eingeläutet. Hast du fleissig gefeiert?

Erich: Jetzt musstest du grad überlegen ob du 25 oder 26 sagen musst. Das wird noch ein paar anderen auch so gehen, dass sie ein paar mal 2025 noch schreiben.

Ja, wir haben noch ein bisschen gefeiert und es war lustig mit allen zusammen.

Dani: Das ist immer schön. Und jetzt, neues Jahr, neues Glück. Wir haben schon wieder Anfang des Jahres und schon wieder Unmengen an Themen, die wir aufs Tapet bringen müssen. Darum würde ich sagen: legen wir doch gleich los. Wir wünschen euch nur das Beste für das 2026. Wir wünschen euch viel Gesundheit und Wohlergehen, dass wir in ein tolles 2026 miteinander starten dürfen. Bei der ersten News geht es heute um die ersten Händler, die bei Teemu aktiv sind. Hast du den Artikel von Carpathia gesehen, Erich, wo es darum ging, dass trotz Kritik erste Schweizer Händler bei Temu auftauchen?

Erich: Ja. Das war noch im alten Jahr. Temu hat ein Local-to-Local-Programm. Darüber haben wir auch schon gesprochen, was es darum geht, lokale Anbieter auf Temu zu bringen. Die Idee von Temu ist, eine grössere Auswahl anzubieten und vor allem schnellere Lieferungen, dass es nicht zwei Wochen dauert, bis die Päckchen bei uns sind.

Dani: Das heisst, die Schweizer Händler machen tatsächlich mit. Auch grosse wie Beliani mit exklusiven Möbeln. Das überrascht gerade, weil Temu ja manchmal mit unlauteren Praktiken oder Billigware kritisiert wird.

Erich: Das ist paradox. Temu hat zwar eine enorme Reichweite, das heisst für Händler im Tieferpreissegment, die eine breite Distribution haben, viele Kanäle bedienen oder in verschiedene Länder liefern. Das ist natürlich ein attraktiver Umsatzkanal, trotz der hohen Reputationsrisiken, die sie dort eingehen.

Dani: Aber Temu steht ja klar für das Billigsegment. Die NIM-Studie Weihnachtsgeschenke von Temu zeigt, dass Konsumenten dort weniger auf die Qualität geschaut haben, oder?

Erich: Ja, das ist so. Die Konsumenten in dieser Studie aus Deutschland und Österreich legen mehr Wert auf den niedrigen Preis und weniger auf die Haltbarkeit und Sozialstandards, die eingehalten werden von den Herstellern. Eigentlich das, was wir an Weihnachten nicht wollen oder unterstützen möchten.

Dani: Das heisst, die Schweizer KMU, die auf Qualität setzen, müssen sich von Temu abgrenzen. Was sind die wichtigsten Hebel gegen diesen Preisdruck zu bestehen? Oder ist es am Schluss nur noch «Geiz ist geil»?

Erich: Die Hersteller und Händler müssen sich differenzieren. Am besten den Fokus auf gute Qualität und Zuverlässigkeit der Lieferung oder den Kundenservice legen, welcher geboten wird.

Dani: Ja, aber Qualität ist eindeutig sehr schwierig zu kommunizieren. Ich habe qualitativ das beste Produkt, das kann ich ja noch schnell schreiben. Was ist denn mit der Kundenberatung oder dem Kundenservice, welche sehr oft auch eine Stärke sind von einem lokalen Händler. Ist das auch für dich Qualität? Wird das dort auch genannt?

Erich: Gute Beratung und Service ist entscheidend. Man sagt ja gerade im lokalen Handel, dass dort persönliche Beratung in der Sprache, die ich spreche, möglich ist, vor Ort im Laden mit diesen Produkten, dass es klare Garantieleistungen gibt und dass ich unkomplizierte Retourenabwicklung im Onlinehandel habe, wenn ich bei einem Händler in der Schweiz bestelle. Das fördert natürlich nachhaltig Vertrauen. Aber so wie ich das sehe, wird dort vielmals leider eben gespart.

Dani: Ja und so wie ich gehört habe, hast du ja schon einschlägige Erfahrungen gemacht mit Holland etwas zurückzuschicken? Und dann geht es eben schon los und die Kundenzufriedenheit ist sehr oft schnell im Keller.

Gehen wir aber auf das nächste Thema, Marketing und IT-Entscheider. Wie helfen digitale Tools, um gegen die grossen chinesischen Giganten effizienter zu werden? Denn diese Preise sind ja abartig, die dort gemacht werden.

Erich: Die Digitalisierung vorantreiben, da haben wir schon ein paar Mal drüber gesprochen, da geht es primär darum, Kosten zu sparen und agiler zu werden, sodass ich schneller auf Situationen reagieren kann. Das heisst, prüfe den KI-Einsatz oder die Automatisierung. KI für Texteinstellung, das haben wir schon einmal gehört, im letzten Mal in der FHNW-Studie.

Dort wird KI eingesetzt, aber für andere Use-Cases wie z.B. den Kundensupport, Kundendienst oder auch Kundenberatung ist es eher und noch wenig im Einsatz. Ich verlinke dann hier die Episode 15, die FHNW Online-Händler-Befragungsstudie, noch dort drin. Und zum Thema Holland-Päckchen. Ich habe im Fall immer noch keine Rückantwort. Das ist jetzt fast schon ein halbes Jahr her. Ich habe mehrmals nachgefragt und die Post von Holland kann mir keine Antwort geben. Die sind immer noch am Schauen, ob ich das Geld zurückkriege.

Dani: Dein Problem ist, du musst auf Holländisch schreiben. Die verstehen dich nicht über Local Language.

Also Qualität und Service als USP für unsere Schweizer Händler ist eindeutig ein klarer Fall. Kombiniert mit digitaler und KI-gestützter Effizienz, dann sollte doch das die Margen entlasten.

Erich: Nicht zu vergessen die lokale Lagerhaltung, welche uns in der Schweiz ermöglicht in 1-2 Tagen zu liefern. Wobei durch das Local-to-Local-Programm wird das natürlich immer mehr aufgeweicht werden.

Aber das ist aktuell noch ein Vorteil, den wir als Schweizer Händler haben, dass wir schneller liefern können und Verfügbarkeit haben.

Dani: Die Hersteller und Händler sind aktuell stark gefordert. Der Markt verändert sich stark und erwartet komplett neue Ansätze. Andererseits wird das Marketing durch KI zunehmend auf den Kopf gestellt, auch in der Bildgenerierung, in der Clipgenerierung. Was sagst du dazu?

Erich: Ja, da braucht es eine Strategie. Wer sich da eine Strategie zurechtlegt oder eben nicht zurechtgelegt hat, der hat in Zukunft ein massives Problem. Alles wird immer globaler, alles wird immer digitaler und alles wird immer schneller. Die Zyklen sind immer kürzer, wo ich darauf reagieren muss, wenn etwas passiert, wo Aktionen von mir gefordert sind, dass ich mich bewege. Spannend, andererseits extrem anspruchsvoll. Es wird sich jetzt zeigen, wer die Hausaufgaben in der Vergangenheit gemacht hat oder wer sich auf den Lorbeeren ausgeruht hat. Das wird extrem interessant werden in den nächsten paar Monaten oder Jahren.

Dani: Global local quasi. Kommen wir doch zu der zweiten News: State of Marketing in Europa 2026 von McKinsey. Hier ist eine Studie herausgekommen.

Erich: Genau. Dort ist die Frage bei dieser Studie: Was heisst das für die Schweiz? Was sind die dringendsten oder wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Studie für die Schweiz?

Dani: Im Kern geht es in dieser Studie darum, dass die Grundlagen des Marketings neu zu denken sind. Vertrauen soll aufgebaut werden, Effektivität soll wirklich bewiesen werden und mutig soll man sein im KI-Einsatz, was auch immer das heisst. Das Branding soll zudem in einer top Priorität für Europas CMOs werden, oder nicht?

Erich: Branding, interessant. Das in der Zeit von KI und Performance-Marketing, dass wir wieder über Branding reden. Das heisst, wir besinnen uns wieder auf alte Werte zurück.

Dani: In dieser turbulenten Zeit der Globalisierung suchen Konsumenten wieder Klarheit, Sicherheit. Die Marke soll wieder der Anker für den Konsument werden, eine emotionale Relation. Eine emotionale Relevanz soll geschaffen werden und damit soll das langfristige Wachstum entstehen. Sind wir mal gespannt.

Erich: Ja, ich verstehe. Was heisst denn das Vertrauen konkret für europäische und Schweizer Firmen?

Dani: Es geht im grössten Teil die ganze Authentizität und interaktives Branding. Marken müssen einen echten Dialog aufbauen und mit dem Kunden wirklich den Dialog führen und nicht nur als Sender von Botschaften gelten.

Erich: Wie sieht das mit dem Geld aus? Die Wirtschaftslage ist angespannt, die Firmen sparen überall und trotzdem sieht es so gemäss der Studie aus, dass die Marketing-Budgets in Zukunft ansteigen werden.

Dani: Eine Umfragen Ende Jahr hat ergeben, dass 72% der Marketingleiter höhere Ausgaben budgetiert haben. Der Druck vom Marketing-ROI wird enorm und jeder ausgegebenen Franken muss auch wieder gerechtfertigt werden gegenüber der Geschäftsleitung. Da bin ich gespannt, wie diese Budgets abgesegnet worden sind.

Erich: Und dann haben wir noch GenAI wieder einmal als Thema. Die Studie sagt, und das ist auch wieder bestätigt durch die Online-Händlerbefragung, die wir angeschaut haben, dass GenAI ist in den Firmen extrem wichtig, aber überall noch vernachlässigt wird. Ist das für Schweizer Firmen auch eine Gefahr?

Dani: In dieser Studie ist klar herausgekommen, dass GenAI nur auf Platz 17 der Dringlichkeit zum Handeln funktioniert. Und voraus sind noch 16 andere. Wer jetzt aber nicht skaliert, verliert an Wettbewerbsvorteil durch den Effizienzgewinn. Und von uns aus gesehen ist Platz 17 relativ hoch. Und da müsste man auch wieder die Online-Befragung von der FHNW anschauen, die wir oben schon verlinkt haben.

Erich: Wenn wir das zusammenfassen, heisst das für B2B- und B2C-Entscheider, es gibt in der Schweiz drei grosse Handlungsfelder, wo man sich darauf fokussieren kann. Was empfehlen wir ihnen dort so kurz und bündig?

Dani: Erstens, wir fangen so an wie wir aufgehört haben letztes Jahr: Stärkung der Datenbasis, datengesteuertes Marketing, das ist sicher der erste Punkt. Ohne saubere First-Party-Daten funktioniert weder die ROI-Messung noch die KI-Personalisierung. Dazu kommen wir aber gleich in unserem Hauptteil nochmal.

Erich: Und zweitens, was haben wir als Empfehlung bezüglich Branding?

Dani: Investiert doch bitte in interaktives Storytelling und Kreationen. B2B-Firmen sollten auch vermehrt von B2C-Taktiken lernen und auch diese in ihrem Content-Marketing übernehmen, weil B2B nicht so weit weg ist von B2C.

Erich: Und der dritte Punkt? Da haben wir über KI gesprochen, was die Firmen machen können ihren Rückstand bezüglich KI aufzuholen.

Dani: Fokussiert euch auf skalierbare Gen-AI-Anwendungsfälle. Beginnt einfach mit einfachsten Dingen wie Medienoptimierung oder Content-Kreationen, die euch durch das Unterstützen schneller einen Mehrwert schaffen, bevor ihr euch an komplexere Cases hinwagt.

Erich: Jetzt machen wir noch im Hauptteil einen Ausblick in die Kristallkugeln. Was sind so wichtige Themen im Jahr 2026, die auf euch zukommen? In der Vorbereitung waren verschiedene Sachen drin, die wir schon einmal diskutiert haben. Es sind aber auch neue Sachen mit drin. Das sind die Prios für das Jahr 2026, auf was es darauf ankommt.

Dani: Dann lasse ich uns das mal diskutieren miteinander. Fangen wir doch gerade einmal an mit der Stimmung der Schweizer KMUs. Die ist extrem gedämpft. Wir haben ein Jahr hinter uns, das sicher für viele Firmen nicht ganz einfach war, mit Hin und Her von Zoll usw. Die Sorge um die Aussenpolitik hat das 2025 extrem dominiert.

Aber digital, die grösste Herausforderung, ist weiterhin auch in gewissen Bereichen ein akuter Fachkräftemangel. Gewisse haben wir überschüssig und gewisse haben wir immer noch im Mangel. Zwei Drittel der Schweizer Unternehmen sehen das als Hauptsorge, die richtigen Leute auf der richtigen Position zu haben. Digitalisierung 2026 muss eindeutig in diese Richtung liefern und laufen.

Erich: Und dort haben wir als Möglichkeit das KI-Thema um den Personalengpass zu überbrücken, das mit KI zu machen. KI-Automatisierung ist ein Lösungsansatz dazu. Das heisst, 2026 wird es mehr darum gehen, nicht mehr mit KI zu experimentieren, sondern KI strategisch zu nutzen und einzusetzen. Die breite Verfügbarkeit von KI-Tools heute, was alles auf dem Markt ist, macht es auch möglich, dass Unternehmen KI breit einsetzen können und tiefgreifend strategische Projekte zu starten.

Dani: Aber auch dort braucht es Leute, die KI entsprechend vorantreiben und Entscheidungen fällen können. Ein weiteres Thema ist auch «Agentic AI» als Buzzword.

Wie müssen sich KMUs das vorstellen? Sind das nur bessere Chatbots? Und wie schaffen wir es, von einem Hype zu messbaren «Return on Investments» zu kommen, wo doch 95% der Pilotprojekte, die du in ein paar Folgen vorher schon mal erzählt hast, gescheitert sind.

Erich: Bei KI-Agenten haben viele das Gefühl, wir reden von Chatbots. Bei KI-Agenten reden wir nicht von Chatbots. Da geht es über das ganze Chatbot-Thema hinaus. Da geht es darum, Workflows zu automatisieren, verschiedene Agenten zu orchestrieren und Entscheidungen durch KI oder KI-gestützte Entscheidungen zu treffen. Schlüssel dahinter ist die Präzision. Die Führungskräfte müssen dort Bereiche identifizieren mit einem hohen Impact und eher tief investieren, statt breit. Nicht in die Breite gehen, sondern konkret in die Tiefe gehen und spezielle Aufgaben angehen.

Dani: Das heisst die Geschäftsleitung muss 2026 extrem richtig die Prioritäten setzen, heisst das für mich. Welche Prozesse bringen dann den schnellsten Return on Investment für zum Beispiel die KMU-Administration?

Erich: Am schnellsten rentieren die Sachen, die Kosten sparen. Das heisst Automatisierungen, z.B. im Backend. Zum Beispiel Rechnungsmanagement, Lagerverwaltung, automatisierte Korrespondenz oder was euch auch in euren Arbeitsprozessen einfällt. Das sind Prozesse, die vor allem regelbasiert sind, wo man einen Workflow hinterlegen kann. Und da kann man schnell einmal so 25 bis 40% Effizienzsteigerung herausholen, bei relativ geringem Risiko.

Dani: Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Governance. Wie verhindern wir, dass die Mitarbeiter einfach, weil sie etwas mit KI machen wollen, sensible Kundendaten schnell auf ChatGPT als Excel hochladen? Und wie schauen wir, dass das in Zukunft nicht passiert?

Erich: In der Firma braucht es klare Richtlinien bezüglich Governance und Ethik was KI anbelangt. Gemäss Kenntnisstand haben nur ein Drittel der Schweizer Firmen solche Regelungen.

Wie mit Daten in KI-Tools umgegangen werden soll. Das heisst, ihr als KMU braucht eine Policy und eine Strategie, die festlegt, wie mit solchen Daten umgegangen werden soll, damit diese Daten die Schweiz nicht verlassen oder in eine KI eingespeisten werden, wo niemand weiss, was mit diesen Daten passiert.

Wir sehen, die KI-Governance ist Chefsache. Was wir aber auch haben, ist, dass 2026 bezüglich KI auch ein Jahr ist, was die Regulierung anbelangt, sein wird. Sprich der EU AI Act, darüber haben wir in der Aldi-Episode gesprochen, wo Aldi die Bilder bereits auszeichnet, die sie mit KI generiert haben. Der EU AI Act wird ab August scharf sein. Und was heisst das für Schweizer Unternehmen im E-Commerce und im Marketing?

Dani: Der EU AI Act wird die Schweizer Unternehmen treffen, wenn sie an EU-Kunden liefern. Da muss man immer daran denken: EU = Lichtenstein. Da meinen viele immer die Schweiz und die Liechtenstein, das Ländle kann man auch noch mitnehmen, aber auch schon Liechtenstein gilt zum EU-Raum. Ab August 2026 gelten weitreichende Pflichten. Besonders für Hochrisikosysteme, das heisst: KI- Nutzung muss inventarisiert, risikobewertet und mit Dokumentationspflicht versehen werden. Das heisst das für unsere Unternehmen.

Erich: Die mit Kunden im EU-Raum arbeiten, für die wird das relevant im August. Für Schweizer Unternehmen geht man davon aus, dass so 2027 dann auch ein AI-Act auftauchen wird, das den Schweizer Markt regeln wird.

Aber im Marketing, ich denke hier an die Content-Erstellung, und die Bedenken der Konsumenten, wie in diesem Aldi-Artikel erwähnt. Die Konsumenten erwarten eine AI-Überflutung oder haben Angst vor einer AI-Überflutung. Wie muss der Marketingleiter mit KI-generierten Texten und Bildern umgehen?

Dani: Kurz vor Weihnachten gab es den Shitstorm gegen die SBB mit den generierten Bildern, wo alle aufgeschrien haben, dass alles nur gefakt und nicht fotografiert wurde. Transparenz ist das A und das O. Ab 2026 besteht in der EU die Kennzeichnungspflicht für generative KI-Outputs. Das Marketing muss die Prozesse etablieren, dass wenn KI-generierte Bilder, Texte oder Videos zum Vorschein kommen, dass man diese markiert und auch intern schon dokumentiert, dass das schon klar ist.

Erich: Aber es gibt nicht nur Regulierungen im Bereich der KI, auch im Tracking kommt etwas auf uns zu. Dort reden wir über Cookieless Era, die auf uns zukommt. Wie funktioniert der Übergang zu diesem Privacy-First-Marketing?

Dani: Der Wegfall der Third-Party-Cookies zwingt auf die Umstellung zu der First-Party-Datenstrategie. Das heisst, im Marketing muss der Mehrwert geboten werden, dass die Kunden ihre Daten freiwillig teilen. Third-Party-Server-Side-Tracking ist technisch notwendig, um die ROAS in Zukunft 2026 auch messen zu können.

Erich: Google hat nach mehrmals Vor und Zurück wir blasen die Übung ab, wir machen es, wir blasen die Übung ab, jetzt darauf verzichtet, die Third-Party-Cookies in Chrome zu blockieren. Was heisst das für Schweizer Firmen? Bleibt alles beim Alten?

Dani: Das kommt ganz darauf an, wo eure Daten liegen. In der Schweiz ist die Lage noch entspannt. Das revidierte Datenschutzgesetz erlaubt uns das Tracking weiterhin ohne nervige Banner, solange wir transparent darüber informieren auf der Webseite. Aber sobald wir mit Kunden aus der EU zu tun haben, gilt einfach weiterhin das DSGVO. Dort ist der Cookie-Banner mit Klickpflicht weiterhin Gesetz.

Erich: Aber was bedeutet das für eine Technik, wenn die Cookies dort bleiben? Dann ist doch alles gut?

Dani: Leider nein. Erstens blockieren Browser wie Safari oder Firefox Daten trotzdem. Und das sind doch über 40% eurer Nutzer oder schon ein grosser Teil, der eben nicht mit Chrome da ist. Zweitens beeinflussen Ad-Blocker eure Messungen ebenfalls massiv. Und das ist ein weiterer Punkt.

Erich: Egal ob Schweizerfokus oder EU, stellt auf Server-Side-Tracking um. So umgeht ihr die Browser-Blockaden und habt weiter saubere Daten in eurem Analytics drin, um den Return of Investments berechnen zu können. Ohne von der Laune von Google oder den EU-Banner abhängig zu sein. Was ich noch gesehen habe, ist, dass in Deutschland oder im EU-Raum die ganze Datenschutzgesetz-Thematik mit den Cookie Banner und ein paar weitere Themen ziemlich zur Diskussion geworden sind. Es gibt dort ein Konsortium in der EU, das diese Thematik neu aufrollen und analysieren möchte. Das wäre dann sicher ein Thema für eine nächste Folge unseres Podcasts.

Dani: Wir kommen nach Compliance und Marketing zu einem weiteren Thema: Infrastruktur. Das revidierte Datenschutzgesetz und auch US-Cloud-Act setzt die ganze Datensouveränität unter Druck. Ist denn die Public Cloud für KMU noch sicher?

Erich: Die Nutzung der US-amerikanischen Cloud-Dienste ist ein Risiko für die Einhaltung des revidierten Datenschutzgesetzes in der Schweiz. Die US-Regierung kann amerikanische Unternehmen dazu zwingen, Daten auszunehmen, die auch von Schweizer Unternehmen auf den Servern gelagert sind. Das heisst, die private Cloud in der Schweiz gilt als zuverlässige Wahl für Schweizer Unternehmen und darüber ist die Datensouveränität garantiert.

Dani: Es wäre schade, wenn Daten leichtfertig weitergegeben würden, nur weil jemand gerade eine Laune hat. Deshalb setzen wir bewusst ein klares Zeichen für lokale Anbieter. Aus diesem Grund betreiben wir sämtliche unserer Projekte in Zusammenarbeit mit Netstream und hosten alle Server konsequent in der Schweiz.

Aber wie sieht es mit dem Schutz aus gegen immer professionellere, KI-gestützte Angriffe? Ist die klassische Firewall dann irgendwie noch genug?

Erich: Da gibt es auch eine Änderung. Die ganze Prävention allein, die reicht nicht mehr. Cyberresilienz ist eine strategische Pflicht. Die ganze Architektur der IT muss auf Zero Trust umgestellt werden. Zero Trust heisst, ich vertraue grundsätzlich eigentlich gar niemandem und gar nichts mehr und dokumentiere alles entsprechend. Das heisst, jeder Zugriff, ob intern oder extern, muss kontinuierlich geprüft und verifiziert werden und nicht nur einmal, wenn sich jemand einloggt.

Dani: Was sind denn die wichtigsten Massnahmen für die KMUs, um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen?

Erich: Die wirksamsten Einzelmassnahmen gegen Phishing und Ransomware sind, dass man konsequent Multifactor Authentication einsetzt. Dass ich SMS bekomme oder über einen Authentifizierungsdienst nach einem Login einen Code erhalte, den ich zusätzlich eingeben muss. Und KMUs sollten auf Managed SOC Services setzen, das heisst eine externe Überwachung 24/7 vom Betrieb der Systeme aus Security-Perspektiven eine Echtzeitüberwachung bezüglich Security.

Wenn wir die Kernbotschaften für CEOs zusammenfassen und nur drei Dinge für 2026, vor allem die wir diskutiert haben, auf die Agenda setzen - Abseits vom Alltagsgeschäft - was wären denn die wichtigsten Themen bezüglich Marketing, IT und Strategie?

Dani: Erstens wäre es AI Governance einzuführen und KI-Use Cases einzuführen, eine Automatisierung im Backend zu starten, um eben mit den Leuten, die man hat, effizienter zu arbeiten und Fachkräftemangel zu kompensieren. Zweitens eine Privacy-First-Datastrategie umsetzen.

Erich: Und die dritte Priorität, um das Unternehmen resilient zu machen?

Dani: Drittens gilt es Zero Trust zu implementieren, beginnend mit Multi Factor Authentification, denn Cybersicherheit ist eine essentielle operative Bedrohung.

Erich: 2026 gilt: Pragmatismus überhaupt, fokussiert umsetzen, ins Machen kommen, was Sicherheit schafft und gleichzeitig die Effizienz steigert. Denn nur so überlebt ihr als KMU in den neuen, volatilen Umfeldern, die permanent ändern.

Dani: Heisst das für die Geschäftsetage: Digitale Zukunft gehört denen, die strategisch führen. Und irgendwie haben wir in diesem Thema oder im vergangenen Jahr schon bereits alles irgendeinmal diskutiert. Wer bei Zweiblog immer wieder dabei ist, der weiss, was er wissen muss und ist immer auf dem neusten Stand.

Erich: Das war eine riesige Abhaltung zu diesem Thema, was «Kristallkugel 2026» für uns in der Schweiz bringt, resp. für euch als Firma.

Dani: Da wird es noch viele «Kristallkugeln» geben. Wir sind erst in der ersten Januar-Woche.

Erich: Gehen wir zum Tooltip über. Google Search Console Videos.

Dani: Hast du beiden neuen Videos von Google schon gesehen? Die haben wirklich gute Erklärvideos zu Search-Konsolen und Search-Konsole Insights, komplett aktualisiert. Und damit ich es nicht vergesse: Der Menüpunkt Insights heisst neu "Statistik".

Erich: Das Timing könnte nicht besser sein. Ich habe gesehen, es gibt schon eine riesen Abhaltung zu Search Console Videos. Es gibt eine Playlist auf YouTube dazu, aber es gibt jetzt zwei neue, die erklären, wie das Ganze funktioniert. Ich merke immer wieder in den Gesprächen, die Leute wissen eigentlich gar nicht was man mit dieser Search Console so machen kann. Was wichtig ist: Beide Tools geben Einblick, wie eure Webseite gefunden wird in der Google-Suche. Wie Google zu den Daten kommt und was da damit passiert, auf der technischen Seite, wie auch inhaltlich.

Dani: Also mal nicht ein KI-getriebenes Thema, sondern wie ist die SEO-Sichtbarkeit. Aber lass es uns doch mal kurz eins für das andere anschauen und unseren Zuschauern/Hörern wirklich kurz einsortieren. Fangen wir doch mit dem Klassiker an, der Google Search Console. Was ist dort in diesem Video die Kernbotschaft?

Erich: Die Search Console ist eigentlich das technische Cockpit. Dort finde ich viele technische Informationen, wie deine Webseite in der Google-Suche dann erscheint.

Hier geht es um das Fundament des Ganzen. Du erfährst dort, ob Google deine Seiten überhaupt findet, indexiert, ob es Fehler gibt bei dieser Indexierung und du siehst darin auch, für welche Keywords, welche Seiten angezeigt werden und dann in den Suchergebnissen auftauchen.

Dani: Also eher etwas für Leute, die technisch weiter hinschauen und wissen wollen, wie das aussieht.

Erich: Wenn du technische Probleme im Bereich der Suchmaschinenoptimierung beheben willst, und ich sage bewusst Google, weil viele Menschen Google Analytics und die Google Search Console nicht klar voneinander unterscheiden, dann ist die Search Console das richtige Werkzeug. Sie bezieht sich ausschliesslich auf die Google-Suche. Dort lassen sich technische Probleme identifizieren, die Performance der gesamten Website im Detail analysieren und Entwicklungen über die Zeit nachvollziehen, um zu beurteilen, ob die Seite aus Sicht von Google gut aufgestellt ist.

Die Google Search Console ist damit der direkte Draht zur Google-Suche, gewissermassen der Maschinenraum von Google.

Dani: Okay, das haben wir jetzt verstanden, das erste Video, technische Sicht auf dein Ranking. Und dann gibt es noch das zweite Video, das ist die Search Console Insights, wo ja App Statistik heisst auf Deutsch. Das sieht aber im Vergleich viel freundlicher aus, oder?

Erich: Die Search Console Insights ist ein Menüpunkt innerhalb der Search Console. SEO-Personenorientierte Views für Content-Redakteure, die Inhalte erstellen. Das ist vor allem für Blogger, Redakteure oder KMUs, bei denen jemand nebendran noch ein bisschen SEO macht oder Bescheid wissen muss. Das bereitet die komplexen Daten aus der Search-Konsole auf und übermittelt sie in einer verständlichen Form, ohne dass man ein SEO-Experte sein muss.

Dani: Was sehe ich denn darin konkret?

Erich: Du siehst dort, welche Beiträge extrem gut performten in den letzten 28 Tagen oder letzten drei Monaten usw. Das kann man dort auch zeitlich einstellen mit erklärenden Hinweisen, was verbessert werden könnte oder was nicht so gut ist. Du siehst dort, welche Inhalte gerade im Trend sind und das Video zeigt schön, wie man darin erkennt und sieht, ob das Video bei der Zielgruppe ankommt.

Dani: Heisst das konkret betrachtet: Die Search Console ist eher der Technikraum, die Technikzentrale und alles was Search Console Insights betrifft, ist mehr so ein Content-Tagebuch, korrekt?

Erich: Genau. Die Search-Konsole zeigt, ob deine Seite funktioniert und die Insights zeigen dir, ob die Dinge, die du erstellst, begeistern. Das Beste daran ist, dass man nichts zu kompliziert einstellen muss, sondern die Daten kommen in den Insights automatisch aus der Suche zu dir und sind aufbereitet.

Dani: Das klingt aber sehr perfekt. Wer wissen will, warum seine letzten Blogbeiträge aufgrund von Google-Suche so richtig durch die Decke gegangen sind, der schaut am besten nochmal in die Insights rein. Und wer es im Detail verstehen will, wie die Search Console Statistik funktioniert, der hat dort ein super Tool.

Erich: Wir packen wie immer die Links zu den Videos in die Show Notes, damit ihr sie anschauen könnt. Die Videos sind relativ kurz, die gehen, glaube ich, das eine ist 6 Minuten und das andere ist ungefähr 10 Minuten. Gut aufbereitet und relativ einfach zu verstehen. Wirklich kurz und knackig.

Dani: So, das war es für heute. Wir haben schon wieder viel erzählt in diesem Jahr. Es geht rund mit unserem Zweiblog. Wir haben aber immer noch die gleichen Hinweise wie immer: Liken, teilen, kommentieren. Das bleibt auch im 26. Und alles andere macht dann der Mai neu oder so etwas ähnliches.

Erich: Ja, da haben wir noch ein bisschen zu gehen. Aber ich freue mich auf den Mai, wenn es wieder warm wird.

Dani: In diesem Sinne sind wir schon am Ende von unserem ersten, respektive 17. Blogbeitrag angelangt. Der erste im Jahr 2026. Nochmals an dieser Stelle: Alles Gute fürs neue Jahr. Und ja, wir bleiben dran.

Etwas bleibt aber, wie im alten Jahr: liken, teilen und kommentieren nicht vergessen.

Erich: Der Algorithmus ist unser Freund. Ciao zusammen.

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