Digitale Trends: Die Essentials 2018

Die schier unbegrenzten Möglichkeiten fordern uns alle in der Branche: Für welche Lösungen entscheidet man sich in dieser fast unüberschaubaren Vielfalt? Wir haben versucht, die Essentials fürs 2018 zusammenzutragen: 18 grundsätzliche Überlegungen und konkrete Tipps (nicht nach Relevanz sortiert).

  • Alexa, Siri und Co. können längst mehr als nur die Musik lauter stellen oder Telefonnummern raussuchen. Digitale Assistenten sind die Schlüssel zu unbegrenzten Dienstleistungen, Inhalten und Märkten.
  • Digitale Transformation kann man auch in kleineren Bereichen umsetzen, ohne grad den ganzen Betrieb auf den Kopf stellen zu müssen. Überdenken Sie Bereiche wie Datenaufbereitung (z.B. automatisch PDF erstellen), Arbeitszeiterfassung, Einkauf, Human Resources.
  • Ab dem 25. Mai 2018 greift die EU-Datenschutz-Grundverordnung: Seien sie sich darüber bewusst, dass die Einhaltung der neuen Regelungen jedes Unternehmen betrifft, welches personenbezogene Daten verarbeitet. Wer diese nicht einhält, muss mit hohen Bussgeldern rechnen.
  • Nützlichkeit vor Neuigkeit: Die Verbreitung von Augmented Reality-Anwendungen nimmt zu, da inzwischen die Technologien und Plattformen ausgereift und verfügbar sind. Halten Sie die Augen offen, wo diese neue Realität auch in Ihrer Branche zum Tragen kommen könnte.
  • Die Tendenz geht hin zum Micro Influencer Marketing: Experten, die sich in einem Nischenthema etabliert haben und somit die nötige Relevanz mit sich bringen. Die Engagement Rate ist in Relation zur Follower-Anzahl also sehr hoch.
  • Amazon ist die wichtigste aufstrebende Plattform für digitale Werbung und Distribution. Es geht nicht nur um Produktseiten, sondern darum, Amazon als nützliches System in jedem Bereich der Customer Journey zu betrachten. eBay und Alibaba gehören selbstverständlich auch dazu.
  • Vertrauenswürdige Inhalte (Content Certainty) oder auch “Trusted Content“ stehen 2018 angesichts von “Fake News” weiterhin im Fokus. Um vertrauenswürdige Informationsquellen zu identifizieren, kann neben künstlicher Intelligenz auch auf andere Optionen zurückgegriffen werden, wie z.B. Blockchain Newsfeed Systeme.
  • Strategie-Transparenz: Formulieren und publizieren Sie Ihre Ziele. Das eröffnet nicht nur interessante Content-Möglichkeiten, sondern hat auch einen direkten Einfluss auf den Erfolg. Unternehmen, die ihre Ziele dokumentieren und veröffentlichen, sind um 33% erfolgreicher im Erreichen dieser Ziele.
  • Die Anwendungsbereiche von Machine Learning, künstlicher Intelligenz und Automation nehmen rasant zu. Vor allem im E-Commerce bieten sie ein riesiges Potential (Stichwort “Predictive Consumerism”). Allerdings steigen damit auch die Kundenerwartungen.
  • Das Internet of Things birgt beachtliche Risiken in Bezug auf die Sicherheit. Von der smarten Glühbirne bis zur vernetzen Kaffeemaschine kann grundsätzlich alles gehackt werden. Bedenken Sie dies bei der Integration solcher Dienste in Ihrem Unternehmen.
  • Die Cloud wird das überragende Instrument der Arbeitswelt. Speicherdienste, Kollaboration, Software as a Service – unzählige Arbeitsprozesse stehen, von Ort und Zeit entkoppelt, zur Verfügung.
  • Verwenden Sie Live-Video als Marketinginstrument. Video ist die Pflicht (der Kaufanreiz steigt um 64% dank Produktvideos), Live deshalb die Kür: Live-Videos werden auf Facebook dreimal länger konsumiert.
  • Die fortschreitende Digitalisierung führt bei vielen auch zu einem gewissen Unbehagen. Behalten Sie dies im Hinterkopf und nutzen Sie Offline-Erlebnisse sowie physische Eigenschaften.
  • Der König ist tot, lang lebe der König! Content ist zwar King. Aber das Motto wurde in den letzten Jahren überstrapaziert und benötigt dringend ein paar Korrekturen. Inhaltlich dominieren zwei Grundwerte: Relevanz und Engagement. Der technische Aspekt: Am Smartphone konsumierbare Inhalte wie kurze Texte, Bilder, Infografiken und Videos werden bei den Usern punkten.
  • Crowdfunding war erst der Anfang. Beobachten Sie alle Formen von Gemeinschaft und nutzen Sie die Chancen von Co-Working und Co-Creation.
  • Das Ende des Schreibens: In praktisch jeder Form von Technologie entwickeln sich Benutzerschnittstellen weg von Fingern und Daumen und zu weniger taktilen Formen der Interaktion wie Sprache und Bilder. Die Benutzer werden sich zunehmend auf natürliche und instinktive Weise mit den Angeboten auseinandersetzen.
  • Mobile First ist nicht das Ziel, sondern Mittel zum Zweck. Die Cross-Device-Optimierung steht im Vordergrund, da sie einen elementaren Teil der User Experience darstellt.
  •  Überraschen Sie mit kräftigen Farben, z.B. mit der Farbe des Jahres: Ultra Violet.

Quellen: Ogilvy, WDR, Smart Insights, The Richards Group, ZBW, Forbes, Squared, Neil Patel, iBusiness, NTT Group.

Stephan Graf

Über Stephan Graf

Stephan ist verantwortlich für Marketing und Business Development in der CS2.
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