Reality-Check: Mobile Payment

Wir wurden kürzlich von einem Fachmagzin gebeten, ein paar Einschätzungen zum Thema “Mobile Payment” in der Schweiz zu äussern. Hier ist eine kurze Zusammenfassung.

In Sachen „Mobile Payment“ stehen wir hier in der Schweiz noch ziemlich am Anfang. Die Schweizer sind grundsätzlich eher Technologie-Skeptiker und bevorzugen nach wie vor Bargeld, respektive Kreditkarten.

Über die Entwicklung von Angebot und Nachfrage wird seit diesem Sommer heftig diskutiert. Durch den Zusammenschluss von Paymit und TWINT fand zwar eine Konsolidierung im Angebotsbereich statt. Doch vor allem in Bezug auf die Kundenorientiertheit und die Nachfrage gehen die Meinungen stark auseinander: Von „Rohrkrepierer“ bis „beachtliches Wachstum“ – hier kommt es natürlich auf den Standpunkt an.

Es sind weniger die technischen Aspekte, welche Herausforderungen darstellen, sondern Mentalitäten, und zwar nicht nur bei den skeptischen Nutzern, sondern auch die Anbieter tun sich schwer, möglichst offene Systeme zu kreieren.

Die Branchenkenner sind sich einig, dass vor allem die Benutzerfreundlichkeit und der Mehrwert darüber entscheiden werden, wie sich der Markt entwickeln wird. Mit der Zeit wird sich auch genauer herauskristallisieren, wo die bevorzugte Anwendung liegt, im stationären Handel (POS), im E-Commerce (Internet) oder im Bereich Peer-to-Peer.

Wir sind überzeugt, dass das Potential dort liegt, wo das Angebot über die reine mobile Bezahllösung hinausgeht. Für uns als Dienstleister stehen dabei die Möglichkeiten im Vordergrund, wenn man noch einen Schritt weiter denkt, zum Beispiel in Bezug auf Bonitätsprüfung, Lieferoptionen oder Gutscheine/Rabatte.

Stephan Graf

Über Stephan Graf

Stephan ist verantwortlich für Marketing und Business Development in der CS2.
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